copyright: Hans Röttgers
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Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Bildung trifft Entwicklung, Regionale Bildungsstelle Nord“ (Göttingen).

Mädchen und Frauen stärken

 

Mädchen und Frauen werden in Sambia in vieler Hinsicht benachteiligt. Besonders in den ländlichen Gebieten schließen nur wenige Frauen eine Schul- oder Berufsausbildung ab. Frühe Schwangerschaften und Frühverheiratung sind verbreitet. Traditionelle Praktiken, Meinungen, Einstellungen und das Rechtssystem behindern, dass national und international verankerte Rechte Anwendung finden.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, diese Entwicklungshemmnisse zu überwinden und wie setzen sich Aktivistinnen ein, die Rolle der Frauen zu stärken? Welche Chancen und Potentiale liegen in der Stärkung von Mädchen und Frauen und wie werden Männer und Jungen vor Ort davon überzeugt? Am Beispiel eines Projekts wird über erfolgreiche Ansätze und Hindernisse auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter referiert.

 

Gifhorn, KVHS

Do., 26.4.2018, 18.30 Uhr

3 UStd.

entgeltfrei

Lydia Sleifir, Dozentin


Umoja – Ein Frauendorf in Kenia

 

Rebecca Lolosoli ist die Gründerin (1990) des Frauendorfes Umoja in Kenia, dessen Bewohnerinnen ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt für sich und ihre Kinder fordern. Ferner entwickelt sie neue Modelle, um Gesundheit und Selbstbestimmung von Frauen zu fördern. Umoja ist das erste Frauendorf Afrikas.

 

Mitglieder des „Freundeskreises Umoja e. V.“ (Grevenbroich) werden an diesem Abend über die Fortschritte, die seither dort realisiert werden konnten, berichten: Ausbau der Schule, die Sicherung der Wasserversorgung und der Anbau von Gemüse. Auch der Kampf gegen Genitalverstümmelung wird thematisiert. Aufgezeigt wird ferner, wie wirkungsvoll Hilfe sein kann, wenn sie unmittelbar beim Volk ankommt. Die Erfolge des Dorfes verändern eine ganze Region, und das alles ohne staatliche Unterstützung.

 

Gifhorn, KVHS

Mo., 11.6.2018, 18.30 Uhr

3 UStd.

entgeltfrei

Ise Stokums und Waltraud Sarna,

Friends of Umoja e.V.

Ärzte in Katastrophen-

gebieten Afrikas

 

Humedica e. V. (Kaufbeuren) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die seit ihrer Gründung im Jahr 1979 in über 90 Ländern unserer Erde humanitäre Hilfe leistet. Ziel der Arbeit ist es, Menschen zu helfen, die durch Katastrophen oder strukturelle Armut in Not geraten sind. Neben dem Schwerpunkt auf medizinischer Not- und Katastrophenhilfe engagiert sich Humedica auch im Bereich der Versorgungshilfe sowie in langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit.

 

 

Der Meinerser Dr. Wolfgang Riske war als Arzt neben seiner Missionsarzttätigkeit in Südafrika in den Jahren1971/72 zwischen 1999 und 2010 in zahlreichen humanitären Einsätzen weltweit unterwegs, davon fünf Mal in Afrika. 2008 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Dr. Riske wird an diesem Abend von seiner Hilfstätigkeit in Afrika berichten. Im Mittelpunkt werden die Menschen und deren Lebensverhältnisse stehen.

 

Gifhorn, KVHS

Mi., 13.6.2018, 18.30 Uhr

3 UStd.

entgeltfrei

Dr. Wolfgang Riske, Dozent

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